Buchtipp

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Wer zuletzt lacht, lebt noch E-Mail


Petra A. Bauer
Wer zuletzt lacht, lebt noch
Ein Berlin-Krimi

240 Seiten, Br.
Preis: 9,90 €
ISBN 978-89812-355-6

Die Ermittler der Mordkommission trauen ihren Augen nicht, als sie zum Tatort in der Berliner Nikolaikirche gerufen werden: In die Blutlache neben dem toten Schauspieler Christoph Bruckner hat jemand einen riesigen Smiley gezeichnet. Kurz darauf gibt es einen zweiten Smiley-Mord …

Die Autorin
Petra A. Bauer, geb. 1964, ist gebürtige Berlinerin und lebt dort mit ihrer Familie. Veröffentlichungen zum Thema Kinder und Familie, Belletristik und zuletzt einen Jugendroman.

 

 
Wenn es dunkel wird in Bismark E-Mail


 

Wolfgang Mai (Hg.)
Wenn es dunkel wird in Bismark
Kurzkrimis aus der Altmark

244 Seiten, Br.
Preis: 9,90 €
ISBN 978-3-89812-402-7

Die in diesem Band versammelten Krimigeschichten entstanden als Ergebnis eines Autorenwettbewerbs zum Altmärker Kriminalfestival. Sie werfen ein Licht in die finsteren Ecken und auf die kriminellen Machenschaften in der ansonsten eher friedlichen und beschaulichen Altmark. Und vor Mord wird hier keinesfalls zurückgeschreckt. Die Mittel und Täter sind dabei so verschieden wie die Opfer: vom toten Gärtner unterm Sargdeckel, dem Skelett im Keller, über den ermordeten Bruder bis hin zum hinterrücks mit einem Schwert erschlagenen Ritter wird nichts ausgelassen.

Endecken Sie zusammen mit den Autoren die dunklen Seiten der Altmark … Sie werden überrascht sein!

 

 
Tödliche Verse E-Mail


Markus Tilmanns
Tödliche Verse
Ein Weimar-Krimi

240 Seiten, Br.
ISBN 978-3-89812-396-9


Der Weimarer Kriminalkommissar staunt nicht schlecht, als er eines Morgens seine Zeitung aufschlägt, in der ein scheinbar quicklebendiger Johann Wolfgang von Goethe einen Mord ankündigt. Die Zeitung des Kommissars ist ein Unikat, doch der Mord geschieht tatsächlich, und schon bald kündigt ein weiteres Goethe-Gedicht den nächsten Mord an …

Der Autor
Markus Tillmanns, geboren 1975 in Nettetal, Studium der Germanistik und Philosophie. Mit Weimar verbinden den heutigen Lehrer nicht nur unzählige Recherche-Stunden in der Anna-Amalia-Bibliothek. Weitere Romane: »Das Daimonicon«, »Todgeweiht« und »Maraskengift«.

Leseprobe
Als er endlich den heimischen Vorgarten erreicht hatte, zog er einen scharfen Bogen und setzte den Wagen dann rückwärts in die Einfahrt. Er stürmte zur Wohnungstür hinein und direkt in die Küche. Die Zeitung lag noch immer an jener Stelle, wo er sie beim Frühstück hatte fallen lassen. Streit stützte sich mit beiden Armen links und rechts der Thüringer Allgemeinen schwer auf den Tisch und las noch einmal: 

Es war ein Kind, das wollte nie
Zur Kirche sich bequemen,
Und sonntags fand es stets ein Wie,
Den Weg ins Feld zu nehmen. 

Die Mutter sprach: »Die Glocke tönt,
Und so ist dir’s befohlen,
Und hast du dich nicht hingewöhnt,
Sie kommt und wird dich holen.« 

Das Kind, es denkt: die Glocke hängt
Da droben auf dem Stuhle.
Schon hat’s den Weg ins Feld gelenkt,
Als lief es aus der Schule. 

Die Glocke, Glocke tönt nicht mehr,
Die Mutter hat gefackelt.
Doch welch ein Schrecken! Hinterher
Die Glocke kommt gewackelt.

Sie wackelt schnell, man glaubt es kaum;
Das arme Kind im Schrecken,
Es läuft, es kommt als wie im Traum;
Die Glocke wird es decken. 

Der Kommissar grübelte. Eine Mutter, die ihrem Kind mit der Glocke droht, weil ... ja, warum eigentlich? Es war ein Kind, das wollte nie zur Kirche sich bequemen, sagten die ersten beiden Verse. War es das?
War der Scharnhorst-Junge ermordet worden, weil er sich weigerte, die Kirche zu besuchen?

 
Der Tote im Hafen E-Mail

 

Jan Kurz
Der Tote im Hafen
Ein Berlin-Krimi

240 Seiten, Br.
ISBN 978-3-89812-397-6


Im Berliner Osthafen findet die Polizei die Leiche eines Mannes. Kurz darauf bemerkt Erich Fischer, Leiter der Entwicklungsabteilung in einer IT-Firma, das Verschwinden seines Programmierers Igor. Mit seinem Freund Klaus versucht er auf eigene Faust herauszufinden, was passiert ist. Dann kommt die russische Mafia ins Spiel …

Der Autor
Jan Kurz, selbst eine Zeit lang Berliner, arbeitete für eine Investmentfirma in einem Büro in den Treptowers. Zuvor brachte er ein Studium und eine Dissertation glücklich zu Ende. »Der Tote im Hafen« ist sein literarisches Debüt.

 
Wie in Schigago E-Mail


Stefan B. Meyer
Wie in Schigago
Ein Dresden-Krimi

280 S., Br.
Preis: 9,90 €
ISBN 978-3-89812-474-4

Hans Staiger, alleinlebender Architekt und Spezialist für unauffälliges Beobachten, übernimmt gelegentlich Jobs als Hobby-Detektiv. Sein Auftrag, das Beschatten des Bauleiters Frank Kühn, führt ihn in das Milieu tschechischer Schwarzarbeiter und zu deren umtriebiger Chefin, die wohl auch einen Schlägertrupp beschäftigt. Als Staiger in Kühns Wohnung dessen Leiche findet, wird’s auch für ihn brenzlig …
Ein flotter Dresden-Krimi mit einem amüsanten Ermittler, der den Leser an einige bekannte und viele weniger bekannte Plätze führt.

Der Autor
Stefan B. Meyer, Jahrgang 1963, arbeitete selber bis 1987 als Baumonteur. Später folgten Tätigkeiten als Gerüstbauer, Zimmermann, Pizza-Fahrer und Hausmann. Inzwischen ist er Freiberufler und lebt mit Frau und Kindern in Leipzig. Dies ist sein erster Krimi.

Pressestimmen
„Der Staiger kommt ... gut an und hoffentlich recht bald wieder. Glückwunsch zu diesem Debüt.“
R. Rönsch, Sächsische Zeitung

„Meyer versteht es, in bester Krimimanier verblüffende Ereignisse und Wendungen gekonnt unterzubringen.“
Christine Bose, www.marktplatzeichsfeld.de (15.11.2007)

Leseprobe
„Sie war …“ Er suchte nach einem passenden Wort. „Unwirklich. Du siehst sie an, und kannst nicht glauben, was du siehst. Stell dir vor, du steigst im vierten Stock in einen Fahrstuhl ein, im dritten steigt Pamela Anderson zu, im zweiten steigt sie wieder aus, und wenn du unten angekommen bis, denkst du, du hattest eine Halluzination.“
„Solche Träume hatte ich auch schon“, sagte ich. „Damals, bei der Armee. Allerdings war der Fahrstuhl bei mir ein Haus, Pamela Anderson hieß Claudia Cardinale, ich war Charles Bronson und wie der Film hieß, hab ich vergessen.“
Er grinste. „Okay, okay, ich hör ja schon auf.“ Er rutschte auf seinem Stuhl herum, erhob sich aber noch nicht. Vielmehr legte er einen Unterarm auf die Tischplatte, beugte sich nach vorn und raunte: „Was ich sagen will, ist: Die Frauen standen auf Frank. Vielleicht hatte er auch mal was mit dieser Kralova? Hin und wieder schnappt man mal was auf, aber nichts Genaues weiß man nicht.“
„Eifersüchtig?“, warf ich ein.
Sein Gesicht zog sich zu einem Knoten zusammen. Jetzt stand er auf. „Das Interview ist zu Ende.“
…
Ich betrachtete die leere Streichholzschachtel, die Oskar Wild neben dem Aschenbecher liegen lassen hatte. Sie war aus dem Shakes’n’Beer. Die Welt ist klein, besonders hier in Dresden.

 
Schillers Schatten E-Mail


Schillers Schatten
Ein Magdeburg-Krimi
Christiane Dieckerhoff/Heinz-Werner Jezewski

ISBN 978-3-89812-548-2

Als Literaturagent Christoph Schiller Monas Exposé in Händen hält, weiß er, dass die Studentin nicht nur seinen Starautor ersetzen kann, sondern vielleicht auch seine Frau. Bevor Schiller mehr über Mona und den Millionenbetrug beim Bau des Magdeburger Stadions erfahren kann, wird er zusammengeschlagen und die schöne Autorin verschwindet. Die Suche nach ihr führt ihn in die Neonaziszene.
Das Problem: Schillers Hautfarbe. Er ist schwarz! Um Mona zu retten, muss er sich den Schatten seiner Vergangenheit stellen und Hilfe suchen: bei seinem Vater, der ihn und seine Mutter 1979 sitzenließ, und bei Pogwisch, einem alten MfS-Mann.
Kann Schiller ihnen trauen?

Autor
Christiane Dieckerhoff, geb. 1960 in Datteln, lebt und arbeitet im Ruhrgebiet. Heinz-Werner Jezewski, geb. 1958 in Duisburg, lebt als Schriftsteller in Flensburg.
Die Autoren haben sich über das Schreiben kennengelernt und bereits in anderen Genres veröffentlicht. Ihre Faszination für die (für sie) neuen Bundesländer führte sie nicht nur auf vielen Recherchereisen für dieses Buch in den Osten Deutschlands.